Support

Was Sie direkt selbst tun können

Wenn Ihnen mit Kreditkarte & PIN Geld gestohlen wurde und die Bank den Schaden nicht übernehmen will, dann fordern Sie als Erstes sofort für alle Transaktionen die Autorisierungsprotokolle / Logfiles des / der Geldautomaten sowohl von Ihrer Bank, als auch vom betreffenden Kartenunternehmen VISA, Mastercard etc. mit den folgenden Informationen an:

– “ARQC”:= Authorisation Request Cryptogram
– “ARPC”:= Authorisation Response Cryptogram
– “ATC”:= Application Transaction Counter
– “TVR”:= Terminal Verification Results
– “CVR”:= Card Verification Results

Wenn die Banken / Kartenunternehmen unkooperativ sind, kann dies schon ein Grund sein, warum in einem Prozess bzw. durch den Ombudsmann gegen die Bank entschieden wird. Und wenn Sie die Informationen haben, können Experten diese analysieren und mögliche Schwachstellen aufdecken und damit die Bank dazu bewegen den Schaden zu übernehmen.

Falls Sie beschlossen haben zu prozessieren, empfehle ich Ihnen

  1. die Autorisierungsprotokolle / Logfiles (siehe oben) anzufordern, sofern dies noch nicht geschehen ist
  2. sich einen unbedingt einen fachkundigen / spezialisierten Rechtsanwalt / Kanzlei zu suchen: die Kanzlei Gansel in Berlin, hat sich auf dieses Thema spezialisiert und bietet eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihrem Fall
  3. Generell sollten Sie bei der Zusammenarbeit mit dem Anwalt:
    • sich nicht darauf verlassen, daß der Anwalt nachfragt, wenn ihm wichtige Informationen fehlen, sondern pro-aktiv Informationen zur Verfügung stellen – in meinem Fall zum Aufbewahrungsort bzw. Umgang mit der PIN, in jedem Fall, sollten Sie dem Anwalt das Urteil des LG Osnabrück vorlegen
    • steuernd eingreifen, wenn etwas in die falsche Richtung läuft: regelmäßige, persönliche Meetings mit dem Anwalt sind hierfür sicherlich hilfreich

Ergänzend finden Sie auf diesem Blog unter http://www.kreditkartendiebe.de/rechtsprechung/ Ansätze, wie der Anscheinsbeweis in Frage gestellt werden kann.

Werbungskosten

In meinem Fall konnte ich den  Diebstahl der 2.100 DM kann als Werbungskosten abgesetzen, da:

  • sich der Diebstahl auf einer Dienstreise ereignete
  • die Kreditkarte ausdrücklich für Zahlungen auf Dienstreisen vorgesehen ist („Teil des persönlichen Gepäcks“)
  • die Kreditkarte auf Verlangen der Arbeitgebers ausgestellt wurde

Zunächst wollte das Finanzamt diese Werbungskosten nicht anerkennen. Aber nach meinem Einspruch gegen die Einkommensteuerfestsetzung und einem Briefwechsel über mehrere Monate, bei dem ich mich auf ein BFH-Urteil vom 30.6.1995 (VI R 26/95 BStBl. 1995 II S.744) bezog, wurden die 2100 DM schließlich doch als Werbungskosten anerkannt.

Persönlicher Support

Wie kann ich Sie persönlich direkt supporten?

  1. Sofern Ihnen mit einer VISA-Karte und PIN-Eingabe Geld gestohlen wurde, kann ich Ihnen Dokumente schicken, die zeigen, daß ich mit einer falschen PIN und einer VISA-Karte Bargeld an einem Geldautomaten in Deutschland abheben konnte (unter Zeugen u.a. Leiter einer Sparkasse). Diese können Sie zur Argumentation Ihrer Bank gegenüber nutzen. Bitte schreiben Sie mir eine E-Mail an thomas.opel@kreditkartendiebe.de . Welche Dokumente sind das?
    1. Original PIN Brief
    2. Schreiben, das die Abhebung mit falscher PIN unter Zeugen u.a. Sparkassenleiter bestätigt
    3. Bestätigung, daß die PIN nicht geändert werden kann
    4. Schreiben des BGH, daß bisherige Urteile sich nur auf EC-Karten beziehen, aber keine Entscheidung / Urteil des BGH über die Sicherheit des VISA-Kartensystems getroffen wurde.
    5. Falls die Dokumente nicht ausreichen, habe ich die Bargeldhabebungen mit falscher PIN auch auf Video.
  2. Ich kann Ihnen Experten bzw. Rechtsanwälte empfehlen, die Sie unterstützen können (diese finden Sie auch auf meiner Website in der rechten Spalte)

 

Ein Betroffener, den ich unterstützt habe, hat mir Folgendes geschrieben:

Dank Ihrer Internet Hilfe habe ich noch mal bei der xy Bank interveniert, die haben sofort telefonisch die Hälfte der Schadenssumme, also 550,– € angeboten.

 

 

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