Biometrie

Nachdem biometrische Verfahren schon in vielen Bereichen eingesetzt werden, wären diese aus meiner Sicht auch eine ausgezeichnete Möglichkeit diese als zusätzliche Identifikation, ergänzend zur PIN, einzusetzen (vgl. auch BSI Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Biometrie/index_biometrie.html). Dagegen sprechen die zusätzlichen Kosten, die von den Banken getragen werden müssten. Und da die Banken nicht das Risiko von missbräuchlichen Abhebungen mit PIN tragen, haben diese auch keinen Anreiz hier etwas zu ändern. Das Risiko liegt ja nicht bei ihnen, sondern den Kunden – warum also investieren und etwas besser machen ?

Daß die Bezahlung auf Basis biometrischer Identifikation in der Praxis funktioniert zeigen die IT-Werke, die dieses Verfahren schon seit einigen Jahren in Supermärkten einsetzen. Jetzt expandiert das Unternehmen in Europa.

Guter Beitrag auf heise online am 21.10.2014 „Kreditkartensicherheit – warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht?“ Der Autor Jens Lubbadeh schlägt vor einfach ein Foto des Karteninhabers auf die Karte zu drucken – eine wirklich gute Idee, wenn´s um Bezahlungen im Laden geht. Bei Missbrauch am Geldautomaten oder Online hilft das leider nicht weiter.

 

Ein Kommentar

  1. Die Technology Review berichtete bereits im April 2013 von einem biometrischen Verfahren mit Unterschrift, das vom Fraunhofer Institut entwickelt wurde. Die Unterschrift kann sowohl als Ersatz für die PIN, als auch ergänzend zur PIN verwendet werden. Hört sich sehr spannend an.

    Die Telekom arbeitet ebenso an einem biometrischen Verfahren, in diesem Fall mit Fingerabdruck. Das Verfahren soll im Herbst 2013 an den Start gehen.

    Es tut sich was bei den Identifikationstechnologien und hoffentlich nicht nur im Labor;-)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.